Entkopplungsmatten

Entkopplungsmatten werden eingesetzt, um Vibration und Erschütterung von Bauteilen oder Maschinen im Baubereich zu verringern und Schwingungen zu entkoppeln. Sie sorgen zusätzlich für eine Schalldämmung und schützen Oberflächen und Bodenbeläge (z.B. Flachdächer mit Solarkollektoren-Konstruktionen, im Parkhausbau, Holzdielen, als Schwingungsdämpfungsschichten unter Estrich oder in Verschalungen).

Durch die Entkopplungsmatte werden Bodenschichten getrennt – so ist z.B. der Fliesenbelag vom Estrich getrennt, wodurch Spannungen, Bewegungen oder Verschiebungen nicht direkt vom Untergrund auf die Oberfläche gelangen. Die Entkopplungsmatte verringert oder absorbiert diese Einwirkungen und ermöglicht es dadurch, auch auf kritischen Untergründen Oberflächenbelege zu verlegen.
Auch thermische Spannungen (z.B. bei Fußbodenheizung und Balkonen) können durch Entkopplungsmatten verringert werden.

Entkopplungsmatten schützen somit vor mechanischer Belastung, Schall und Vibration, aber verhindern auch ungewünschten Bewuchs und eindringendes Wasser. Entkopplungsmatten sind meist Antivibrationsmatten aus Gummigranulat oder Korkgranulat, die es je nach Anforderungsbedarf in unterschiedlichen Dicken gibt.

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