Brandschutzklassen

Bodenbeläge aus Kunststoff, Textilien oder anderen Stoffen werden mit einer Brandschutzklasse gekennzeichnet. Häufig wird hier noch die alte ‘deutsche’ DIN Norm verwendet, die aber international durch das euopäische EN 13501-1 System ersetzt wurde. Direkte Vergleiche sind hier meist nicht möglich, da die ehem. DIN-Norm weniger Abstufungen enthält.

Brandschutzklassen EN und DIN in direktem Vergleich:

brandschutzklassen

Zum Downloaden: Brandschutzklassen-Bodenbelaege

 

Die europäische Brandschutzklassifizierung EN berücksichtigt ebenfalls Brandnebenerscheiungen. Hierzu gehört etwa die Rauchentwicklung  (‘s’ für smoke)

Deshalb ist es nicht möglich, DIN- und EN-Norm zu vergleichen. In der euop. Norm: ‘Klassifizierung von Bauprodukten und Brandverhalten’ wiesen die jeweiligen Baustoffklassen exaktere Informationen auf.

Was bedeutet die EN – Klassifizierug nach `EN 13501-1´ für einen Bodenbelag?

  • EN 13501 – 1 ist die Abkürzung für die Klassifizierungsnorm und legt das Verfahren zur Klassifizierung des Brandverhaltens von Bauprodukten fest
  • A, B, C, D, E, F sind die Klassen des Bauproduktes (von nicht brennbar bis leicht entflammbar)
  • `fl´ ist eine Abkürzung für `flooring´, Bodenbelag wird gesondert behandelt
  • `s´ ist die Abkürzung für `smoke´. Ist ein Stoff als s1 ausgewiesen, hat er keine oder kaum Rauchentwicklung

ASTM `American Society for Testing and Materials´ ist eine weltweit anerkannte freiwilliges Verfahren für Industriestandards.
Die ASTM Standards sind in 9 Kategorien unterteilt, Metalle, Bauteile, Farben, Erdölprodukte, Kunststoffe, Textilien, Gummi und Isolationsmaterialien, generelle Testmethoden und Verschiedenes.

Eingestuft werden die Schmutzfangmatten nach ASTM D2859, die Standard Test Methode für das Flammverhalten von textilen Floren – berücksichtigt allerdings nicht die Unterschicht und ist ein reines Laborergebnis. Das Verhalten im reellen Brandfall ist dadurch nicht exakt beurteilbar.